Rezensionen (Überblick)
Tuberculinum wie ich es noch nicht kannte
Die CD kam durch Zufall zu mir - und ich war überrascht, dass sie mir doch so viel zu sagen hatte. Das spannende an den Vorträgen des Verlags ist die Vielfalt der Aspekte ein und desselben Mittels, da häufig mehrere Referenten ein Mittel mit unterschiedlichem Schwerpunkt beleuchten. Diese CD kann Hoffnung machen und hat mir neue Wege aufgezeigt, mit eigenen Schatten umzugehen.
Vielschichtige schamanische Arbeit am Selbst
Die "Einführung in das schamanische Reisen" macht es auch Anfängern leicht, einen Zugang dazu zu finden. Die vielfältigen Zugänge haben mir dabei geholfen, viele Schichten meines Selbst kennenzulernen. Die Trommel-Trancen sind sehr gut dafür geeignet, tief abzutauchen in die Gefühls- und Bilderwelt im eigenen Inneren. Das Werk ist ein Begleiter über längere Zeit, in der immer wieder neue innere Prozesse angestoßen werden können.
Wundervoller Vortrag mit Tiefgang
Der Vortrag von Dr. Beate Latour ist wie immer ein Genuss, da er Raum lässt, um Erfahrungen mit diesem Mittel zu machen oder Erinnerungen daran wieder wachzurufen. Man spürt, dass sie mit dem Wesen des Mittels erfasst hat hat und es ihr Anliegen ist, dieses Wissen weiterzugeben. Für mich war es heilsam wie eine Mittelgabe.
Super!
Ein Bekannter hat mich auf diesen Vortrag aufmerksam gemacht. Die eher "unspektakulären Seiten" von Medorrhinum sind im Alltag oft nicht leicht zu erkennen, und so hätte ich das Mittel schon einige Male nicht in Betracht gezogen, hätte mich Frau Müller nicht eines Besseren belehrt. Der fast einstündige Vortrag ist kurzweilig und humorvoll.
Unter die Haut - was dann?
Wer ein- oder mehrmals übergriffig behandelt wurde. der kann nachvollziehen, wie prägend eine solche Erfahrung, die unter die Haut geht, sein kann. Dann ein passendes Mittel zu finden, kann mitunter schwierig sein. In diesem interessanten Fachvortrag beleuchten die Autoren die wichtigsten Mittel im gewohnt gründlichen Stil des Homöopathischen Sonntags auf kurzweilige Weise. Die Hör-Qualität ist gut.
Wichtige Arzneien für die heutige Zeit
Die Informationen zu "Vögel. Die Welt von oben" sind ein wichtiger Beitrag zu einer Tiergruppe, die lange Zeit in der Homöopathie nicht genug gewürdigt wurde. Das heraustraten aus alten Strukturen braucht einen anderen Blick bzw. höheres Bewusstsein, und die beschriebenen Vogelfamilien können dazu einen Beitrag leisten - gerade in der heutigen Zeit. Die Qualität der Aufnahme ist gut.
Adlerfeder, oder: "Die leidenschaftliche Gelassenheit"
Als ich Adlerfeder vor kurzem verschrieben bekam, konnte ich kaum fassen, dass es dieses Mittel wirklich gibt. Mich umgab direkt ein magisches und beschwingendes Gefühl, dieses Mittel einnehmen zu dürfen. Ich begab mich auf die Suche nach weiteren Stimmen und Informationen zu dieser Arznei und bin kaum fündig geworden. Ein Glück, dass es diesen Vortrag von Andreas Krüger gibt.
Ab ca. Minute 53 beginnt das Arzneimittelbild zu Adlerfeder. Sehr interessant ist, dass die Federn vom Steinadler und vom Weißkopfseeadler nahezu identische Prüfungssymptome- und ergebnisse aufweisen. Beide Ursubstanzen werden hier aufgegriffen und beleuchtet. Insgesamt ein grandioses Mittel, das allerhand Beachtung verdient.
Lac leontis - oder: "Ich bin die Liebe meines Lebens"
Ein großartiger Vortrag von der großen Doppel-Löwin Martina Große.
Mich haben Martinas persönliche Erfahrungen und Geschichten aus ihrer Vergangenheit sehr berührt. Sie hat viele Lac leontis-Anteile und ist somit die ideale Sprecherin für diesen Vortrag. Ich selber habe Lac leontis eingenommen und nun Worte für meine Empfindungen gefunden. Martina überzeugt durch ihre einfache und spielerische Art, tiefe Zusammenhänge aufzuzeigen. Sie nahm mich mit auf die Jagd ihres Löwenrudels.
Ich kann diesen Vortrag jedem empfehlen, der sich für Lac leontis interessiert und tiefer in seine Essenz abtauchen will.
Ein Dank an den Verlag fürs Aufzeichnen und an Tina für diesen bereichernden Vortrag.
Ein sehr tiefgehender HoSo - hilft das Dunkle (auch in der Welt) tiefer zu verstehen
Ich bin begeistert. Mehrere große Themen erfahre ich hier: Die Schutzlosigkeit der Dunkeltiere beispielsweise in Zeiten der Häutung, auch das plötzliche Zubeißen bzw. Stechen von Schlangen und Skorpion lässt sich sehr gut mit Alltagsgeschehen in Zusammenhang bringen. Faszinierend ist für mich, dass Spinnenmännchen ihre Samenpakete im Netz der weiblichen Spinne ablegen und dann so schnell wie möglich wegspringen, damit sie nicht von der weiblichen Spinne aufgefressen werden. Dies lässt sich sehr gut mit Männern in Verbindung bringen, die direkt nach dem Liebesakt aufspringen und sich nicht mehr blicken lassen (die Frau könnte sie ja auffressen). Lac Lupi mit seinem offenen Machtstreben wurde von Jens Brambach auf gut nachfühlbare Weise vermittelt - so lernte ich die Wolfsmilch einmal ganz anders kennen. Höhepunkt des Ganzen war für mich die Trance zu Plutonium Nitricum - diese Meditation (und vor allem die Ausleitung) hätte ich mir deutlich länger gewünscht, aber offenbar war die Zeit für den HoSo um. Einer der HoSos, die mich ganz tief berührt haben. Glückwunsch und 1000 Dank an die wundervollen Referenten. Jeder der sich mit dem Thema "wie kommt es zur dunklen macht, wo wir alle doch ganz lieb sein wollen" beschäftigt MUSS diesen HoSo hören. Kotau Klaus Jürgen Becker
top Fortbildung.
Prima, dass es nun den zweiten Teil von Marco Riefers Webinar gibt.
Anfangs sagt Marco den Nachzüglern noch, sie haben nichts verpaßt. Da widersprech ich mal. Der Mini-Fall war für mich sehr, sehr aufschlußreich. Habe im Bekanntenkreis so einen Fall. Da fehlt zwar der Bezug zur Nazi-Zeit, aber der grundlegende, psychische Mechanismus hinter der Symptomatik und Situation ist exakt wie von Marco beschrieben. Da bin ich noch nie drauf gekommen. Danke.
Die folgenden drei Hauptfälle sind sehr einleuchtend, nachvollziehbar geschildert und zeigen uns, wie wichtig der systemische Blick sein kann. Für die Patienten, aber auch für die Behandler.
Und wenn Marco zum Schluß meint, er hoffe, wir haben was mitnehmen können, da kann ich nur sagen: sehr viel.- Top Webinar.
höchst interessantes Portrait.
Ich bin ja nicht so der Phytotherapeut. Cornelia Titzmanns Vorstellung der Galeopsis hat mir aber viel Freude bereitet und mich neugierig auf die Pflanze gemacht. Ob als Tee, Urtinktur oder Tiefpotenz, da muss ich noch mal drüber schlafen. Ich habe viel Resonanz zu dem für mich neuen Heilkraut, hatte ich doch in jungen Jahren eine Lungenentzündung, mein Vater (RIP) hatte Wasser auf der Lunge und mein älterer Bruder eine Lungenembolie. (Leider auch schon verstorben.) Ein komisches Detail: wenn es von wenig zu essen gab, sagte er stets: "das ist was für einen hohlen Zahn."- Und wie wir nun gelernt haben, heißt Galeopsis auch "Hohlzahn".
lohnenswertes webinar.
Wie früher schon mal gesagt: Marco Riefer ist einer meiner Lieblingssprecher. Auch dieses webinar war für mich sehr lehrreich, speziell die Erläuterungen zur systemischen Arbeit.
Die Fälle werden ausführlich geschildert und besprochen. Interessant fand ich den Traum des zweiten Patienten, der durch die Kriegserfahrungen seines Opas belastet war. Er hatte von gelb-rot geträumt. Dazu mein Hinweis als in Aura Soma Ausgebildeter. In diesem Farbsystem gibts das farbige Öl Nr.5, es ist gelb-rot. Die Farbsprache bestätigt das Erleben des Großvaters. Das Gelb hat den Aspekt der Angst, das Rot verweist auf das Thema survival, also es ging ums Überleben. Das steckt den Nachfahren durchaus in den Knochen, wenn es noch nicht gelöst wurde.--
Erfreulich finde ich, dass im Lieferumfang auch ein kurzes Video enthalten ist, dass die Tischaufstellung von Marco zeigt. Ein sehr zu empfehlendes webinar.