Etwa 60 Mio. Menschen befanden sich 2016 weltweit auf der Flucht, so viele wie seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr - eine neuzeitliche Völkerwanderung! Kriegerische Auseinandersetzungen, politische Verfolgung, Naturkatastrophen und wirtschaftliche Hoffnungslosigkeit bringen viele Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen. Auf dem gefährlichen und beschwerlichen Weg in eine unsichere Zukunft werden sie von Gewalt, Hunger und Tod begleitet. Viele Flüchtlinge erreichen ihr ungewisses Ziel in der Fremde hoch traumatisiert.
Der 242. Homöopathische Sonntag der Samuel-Hahnemann-Schule Berlin greift diese brisante Problematik auf und setzt sich mit den Themen Flucht, Zugehörigkeit, Entwurzelung, Identität und Freiheit auseinander. Jens Brambach reflektiert Begriffe wie "Vaterland" und "Mutter Erde" und lotet damit unsere innere und äußere Verwurzelung aus. Ulrike Müller erweitert die Beziehung zur "Mutter Erde" anhand der Grundcharakteristika von Milchmitteln (Lac equinum, Lac caninum). Darüber hinaus werden die Fluchtbezüge von Stramonium, Tuberculinum und Adamas beschrieben und differenziert.
Dieser Vortrag über die Flüchtlingsnot unserer Zeit differenziert mögliche Arzneien für Geflüchtete und reflektiert zugleich die seelische Bedeutung des menschlichen Heimatgefühls.
Themen
- Systemische Aspekte von Flucht und Vertreibung
- Stramonium: Flucht aus Todesangst
- Lac equinum und Milchmittel allgemein
- Lac caninum: die Suche nach Zugehörigkeit
- Tuberculinum: Vertreibung und Unverbundenheit
- Adamas: unschuldig schuldig
 | Dieses Seminar als Download: 29,- € |
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